
Es gibt jedoch auch unregelmäßig begrenzte Flecken im Gesicht, die in der Regel bei jüngeren Frauen auftreten. In der Medizin sprechen wir hier vom Melasma. Das Melasma entsteht durch stärkere Hormonschwankungen. Diese verändern die Information der pigmentbildenden Zellen, welche daraufhin zu viel Melanin produzieren. Die Folge sind graubraune Flecken an Stirn, Wangen oder Oberlippe, die nicht mehr verschwinden. Im Sommer sieht man sie auf Grund der Sonne mehr, im Winter sind sie heller.
Bislang war es schwierig, dieses Melasma zu behandeln. Normale Fruchtsäurepeels waren wirkungslos, bei starken Peels oder Laser sind die Flecken nach kurzer Zeit wieder verstärkt zurückgekommen.
Nun gibt es ein speziell dafür entwickeltes Peel aus Südamerika, das seit drei Jahren im Zentrum für ästhetische Medizin eingesetzt wird. Im überwiegenden Teil der betroffenen Damen zeigt dieses Peel eine ausgezeichnete Wirkung. Es wird vom Arzt auf den betroffenen Stellen aufgetragen und vom Patienten nach vier Stunden zu Hause abgewaschen. Anschließend cremt man das Gesicht mit einer speziellen Salbe ein. Die Haut ist in der Regel nicht beleidigt, das heißt bis auf eine minimale Schuppung ist für Außenstehende nichts bemerkbar. Nach drei Wochen wird das Peel wiederholt. Die Heimcreme sollte dann noch ein Jahr lang zwei bis drei Mal wöchentlich angewendet werden.
Durch diese spezielle Vorgangsweise wird langfristig die Überproduktion von Melanin gehemmt und die Zellen bekommen wieder ihre gesunde Information. Die Flecken verschwinden entweder vollständig oder blassen bereits nach dem ersten Peel deutlich ab. Wir empfehlen in der kalten Jahreszeit eine Tagescreme mit einem Sonnenschutzfaktor 30 und im Hochsommer einen Sonnenblock 60.